Computer können heutzutage fast alles - manchmal sogar den Augen schaden.
Sitzen Sie schon lange vor dem Computer? Tun Ihnen vielleicht gar die Augen weh? Hier gibt’s Tipps, damit die Augen nicht irgendwann einfach auf stur schalten. Und Sie können direkt testen, ob Ihr PC richtig steht.
Ohne Computer läuft gar nichts mehr
Er bringt Sie ins Internet, hat immer ein gutes Spiel auf Lager und man kann zur Not auch mal schnell 'ne Pizza bestellen. Alles schön und gut. Nur nach ein paar Stunden kann der Spaß schnell ein Ende haben. Dann nämlich, wenn die Augen nicht mehr mitspielen wollen. Wenn sie rot werden, zu tränen anfangen und den Kopf so richtig zum Brummen bringen. Augen hassen es eben, ständig auf einen Punkt starren zu müssen. Und wenn dann auch noch das Bild klein und unscharf ist oder sich Fenster und Lampen im Bildschirm spiegeln, stellen manche Augen einfach auf stur.
Doch jetzt müssen Sie Ihren Rechner nicht gleich in die Ecke stellen. Beachten Sie einfach die folgenden Tipps, und schon steht der Computerarbeit nichts mehr im Weg.
Warum Augen am PC irgendwann abschalten
Augen stehen ständig unter Strom. Sie sind dazu da, möglichst viele Informationen aus der Umwelt aufzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Dabei fühlen Sie sich am wohlsten, wenn sie wechselnde Entfernungen scharf stellen dürfen. Doch am Computer haben sie dazu keine Chance. Sie fixieren immer denselben Punkt - und das aus immer derselben Entfernung. Die Linsen sind dabei stark gekrümmt und halten einzelne Muskeln ständig unter Spannung. Klar können die das eine gewisse Zeit mitmachen. Aber irgendwann sind die Muskeln überlastet, es fehlt an Tränenflüssigkeit, und der Blick wird unscharf. Schade eigentlich, wo es doch so viel zu sehen gibt.
Ihr Computer sollte sich auf Sie einstellen - nicht umgekehrt!
- Die Entfernung zwischen Augen und Bildschirm sollte 50-60 cm betragen.
- Die oberste Bildschirmzeile sollte bei aufrechter Sitzhaltung in Augenhöhe sein.
- Licht sollte nur von der Seite auf den Monitor fallen. Deshalb den Bildschirm so aufstellen, daß man von vorne nicht geblendet wird und sich von hinten kein Licht im Bildschirm spiegeln kann.
- Die Tastatur sollte direkt vor dem Monitor stehen. Steht sie seitlich, verdreht man ständig den Kopf, was bei Arbeit zu Nackenschmerzen führen kann.
In Sachen Benutzeroberfläche
- Rot und Blau kann das Auge nicht gleichzeitig scharf sehen. Auch zu viele Hintergrundfarben irritieren es. Die Farbauswahl darauf abstimmen!
- Immer die größtmögliche Bildschirmdarstellung wählen.
- Bei graphischen Benutzeroberflächen nicht unnötig mehrere Fenster nebeneinander geöffnet halten.
Sie entspannen sich gern? Dann haben Sie mit Ihren Augen etwas gemeinsam
Augen haben ganz schön was mitzumachen. Da ist es nur fair, ihnen ab und zu mal eine Pause zu gönnen. Gerade, wenn man lang vorm Computer sitzt. Deshalb spannen Sie Ihre Augen nicht zu oft auf die Folter, sondern lernen Sie, einfach mal locker zu lassen.
Gönnen Sie Ihren Augen ab und zu mal eine Pause
Die einfachste Entspannungsübung ist ein herzhaftes Gähnen. Doch dafür müssen Sie nicht erst im Telefonbuch blättern - das geht auch einfacher: Arme nach oben strecken, Mund öffnen und den Unterkiefer ein paarmal von rechts nach links schieben. Eine andere Möglichkeit ist: Zwinkern, was das Zeug hält. Am besten natürlich in Richtung Wand - sonst kommen die anderen noch auf dumme Gedanken.
Auch zu empfehlen: Entspannung durch Verdunkelung. Halten Sie sich dafür einfach die Hände vor Augen, und zwar so, daß die Handflächen eine Höhle bilden. Jetzt die Augen schließen und in der angenehmen Dunkelheit ausspannen lassen. Nach einiger Zeit die Augen wieder öffnen und hinter vorgehaltener Hand ins Dunkle schauen. Schließlich die Hände langsam zur Seite nehmen und die Augen wieder ans Tageslicht führen.
Das Beste ist allerdings, zwischendurch einfach mal nach draußen zu schauen. Dadurch können sich die Augen wieder auf andere Entfernungen einstellen, und die Augenmuskulatur wird entlastet.
Entspannung der Gesichtsmuskulatur
- Mit den Fingerkuppen der Zeige- und Mittelfinger leicht auf die Schläfen klopfen. Das regt die Durchblutung an und lockert die Muskulatur.
- Die Handflächen aneinander reiben, bis sie warm werden. Die Hände auf die Augen legen und schon wird es so richtig entspannend.
Wenn nichts mehr hilft, hilft nur noch eins
Sie haben alle Tipps beachtet und sehen immer noch nicht klar?
Dann sollten Sie entweder Ihren Bildschirm checken lassen oder Ihre Augen. Bei letzterem hilft Ihnen die BKK gerne weiter und übernimmt die Kosten für die Behandlung.
TIP: Um Ihre Augen zu entspannen können wir Ihnen die Übungen auf unserem neuen Bildschirmschoner empfehlen. Versuchen Sie es einmal!


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