FFP2-Schutzmasken – Risikogruppen bestmöglich schützen

Der Versand der Coupons durch die BKK Stadt Augsburg an ihre anspruchsberechtigten Versicherten ist nun gestartet. (13.01.2021)

Vom 15. Dezember 2020  bis zum 6. Januar 2021 konnten sich über 60-Jährige sowie Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren drei kostenlose FFP2-Schutzmasken in der Apotheke abholen. Dazu genügte die Vorlage des Personalausweises oder die nachvollziehbare Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der Risikogruppen.

Im zweiten Schritt sollen anspruchsberechtigte Personen mit weiteren zwölf FFP2-Schutzmasken versorgt werden. Alle Berechtigten erhalten in den nächsten 1-2 Wochen zwei fälschungssichere Coupons der Bundesregierung für jeweils sechs Masken, die die Krankenkassen an ihre berechtigten Versicherten versenden.

Diese Coupons können in den Apotheken eingelöst werden. Die Anspruchsberechtigen zahlen dann pro eingelösten Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro.

Die Abgabe dieser Masken findet zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 15. April 2021 statt. Die Coupons sind in unterschiedlichen Zeiträumen (1. Januar bis 28. Februar 2021 und 16. Februar bis 15. April 2021) gültig.

Anspruch auf kostenfreie FFP2-Schutzmasken besteht, wenn die Versicherten das 60. Lebensjahr vollendet haben oder eine dieser Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegt:

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma
  • Chronische Herzinsuffizienz
  • Chronische Niereninsuffizienz (Stadium ≥ 4)
  • Demenz oder Schlaganfall
  • Diabetes (Typ 2)
  • Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
  • Trisomie 21
  • Risikoschwangerschaft

Hinweis: Die Krankenkassen unterstützen die Bundesregierung entsprechend der Regelungen in der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ durch die Datenermittlung, den Druck und Versand des Anschreibens mit den Berechtigungsscheinen. Bei Beschwerden von Personen, die kein Schreiben erhalten haben, ist bei den Krankenkassen daher kein Widerspruchsverfahren durchzuführen.

Skip to content